Fußball: 3. Liga Die Preußen und der Torfluch von Aalen

Münster -

Drei Spiele am Sonntag, ein besonderes am Montag – das sehen die Ansetzungen der Preußen für diesen Herbst vor. Zuvor geht es allerdings am Samstag erst mal zum VfR Aalen. Und da tun sich die Münsteraner immer schwer mit Toren.

Von Thomas Rellmann
Drei Mal sonntags: Marco Antwerpen Foto: Jürgen Peperhowe

Die Preußen-Fans müssen sich im Herbst vermehrt mit dem Sonntag als Spieltermin in der 3. Liga anfreunden. Gleich drei Mal sind die Münsteraner hier gefordert. Am 21. Oktober zu Hause gegen die Würzburger Kickers sowie am 28. Oktober beim SV Meppen und am 11. November bei der SG Sonnenhof Großaspach. Anstoß ist jeweils um 14 Uhr. Ein Montagsspiel von besonderem Reiz sehen die jüngsten Datierungen am 26. November um 19 Uhr gegen Eintracht Braunschweig vor. Die weiteren Ansetzungen bringen den gewohnten Samstag (14 Uhr): Am 6. Oktober, also schon in dreieinhalb Wochen, geht es mit der längsten Auswärtsfahrt zur SpVgg Unterhaching, am 3. November kommt es zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München, am 1. Dezember empfängt der SCP den Halleschen FC, und am 8. Dezember liegt die Reise zum Karlsruher SC an.

Die Gegenwart heißt aber erst mal VfR Aalen. Dorthin geht’s für die Preußen schon an diesem Freitagmorgen (Anstoß: Samstag, 14 Uhr). Bislang war ihnen auf der Ostalb noch kein einziges Tor vergönnt. Immerhin in zwei Partien – am 3. Oktober 2015 und zuletzt am 7. März dieses Jahres – holten die Adlerträger ein 0:0, mit dem sie zufrieden waren. Am 3. März 2012 und am 1. Oktober 2016, dem letzten Spiel von Ex-Coach Horst Steffen, setzte es jeweils eine 0:1-Schlappe. Den heutigen Trainer Marco Antwerpen interessierten solche Statistiken nie. Er räumt aber ein: „Uns fällt es im Moment schon schwer zu treffen. Wir müssen öfter in die gefährlichen Zonen vorstoßen.“ Zuletzt stand in zwei Liga-Spielen vorne die Null. Noch so eine kleine Negativserie ...